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Wir führen ein umfangreiches Sortiment namhafter europäischer Dübelfirmen. Wir haben die Vertretung von TOX-Dübel-Technik und Zugriff auf sämtliche Dübel.
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Universaldübel, Allzweckdübel
Der am häufigsten gebrauchte Dübel besteht aus Polyamid. Er wird zusammen mit standardisierten, meistens Holzschrauben verwendet. Sein Innendurchmesser ist kleiner als der Durchmesser der Schraube. Folge ist, dass die in den Dübel eingedrehte Schraube den Dübel radial verformt. Um die Verformung zu erleichtern, ist der Dübel teilweise längs geschlitzt. Schraubendurchmesser und -länge beeinflussen die Funktion.
Eine neuere Entwicklung sind Nageldübel (auch: Schlagdübel), bei denen eine speziell geformte, mitgelieferte Schraube in die Kunststoffhülse eingeschlagen wird. Der Nagel ist in seiner Länge auf die Dicke des zu befestigenden Bauteils abgestimmt. Der Dübel wird mit dem Nagel durch das Bauteil ins Wandloch gesteckt (Durchsteckmontage), und dann wird der Nagel ganz eingeschlagen. Deshalb ist die Montage wesentlich schneller, jedoch sind Nageldübel nicht so tragfähig wie die normalen Dübel (Schraubendübel). Das Gewinde auf dem Nagel ist sägezahnförmig geschnitten. Er lässt sich leicht einschlagen, aber nicht leicht herausziehen. Sein Kopf hat eine Anschlussform für einen Schraubendreher, um die Demontage zu erleichtern.
Der Universaldübel UX ist die beste Wahl bei unbekannter Beschaffenheit des Untergrunds.Er verspreizt sich in Vollbaustoffen, verankert sich in Hohlbaustoffen oder verknotet sich in Plattenbaustoffen. In der Langversion trägt er sogar hohe Lasten wie Hängeschränke, TV-Konsolen oder Waschtische.
Gipskartondübel
Gipskarton hat eine geringe Druckfestigkeit, und meistens sind die Platten dünn, weshalb keine Spreizdübel verwendbar sind. Spezielle Gipskartondübel, auch Porenbeton-, Leichtbau- oder Rigipsdübel genannt, sind Einschraubhülsen: Sie schneiden sich mit ihrem tiefen Außengewinde einen Formschluss in die Gipsplatte, über den kleinere Belastungen eingeleitet werden können. Sie werden mit einer Montagehilfe, die gleichzeitig das erforderliche Loch bohrt, direkt in handelsübliche Gipskartonplatten eingedreht. Sie verlangen hinter der Platte einen kleinen Hohlraum für das handelsüblich mitgelieferte Werkzeug und für zu lange in sie eingebrachte Befestigungsschrauben. Für höher belastete Verbindungen werden Hohlraumdübel verwendet, wobei genügend Raum hinter der Platte erforderlich ist, um Dübelteile radial “auszufahren” und mit ihnen axialen Formschluss über eine größere Kontaktfläche herzustellen.
Der Gipskartondübel GK zeichnet sich durch sein scharfes, selbstschneidendes Gewinde, geringen Platzbedarf in und hinter der Platte sowie einen Kreuzschlitz im Dübelkopf aus. Somit lässt er sich ganz einfach wie eine Schraube ohne hohen Arbeitsaufwand in einfache oder doppelt beplankte Gipskartonwände und rückseitig isolierten Gipskarton eindrehen.
Im Gegensatz zum Gipskartondübel GK ist der metallene GKM auch für Gipsfaserplatten geeignet. Mit unterschiedlichsten Schrauben, Haken und Ösen kann er zum Anbringen von zum Beispiel Bildern, Wandleuchten, Elektroinstallationen, Lautsprecherboxen und Einrichtungsaccessoires verwendet werden.
Der Plattendübel PD ist sehr flexibel bei unterschiedlichen Plattenstärken verwendbar. Er kann auch bei geringem Platz hinter der Wand eingesetzt werden, da er eine kurze Spreizzone hat. Beim Anziehen der Schraube spreizt der Dübel auf und sorgt für sicheren Halt. Mit ihm lassen sich zum Beispiel kleine Wandregale, leichte Spiegelschränke und Handtuchhalter anbringen. Durch die Spreizkräfte hält er auch zuverlässig in dicken Platten.
Dämmstoffdübel
Dämmstoffe sind noch weniger fest als Gips. Dämmstoffplatten sind aber in der Regel dicker als Gipskartonplatten, sodass die geringere Festigkeit mit größerer Einschraublänge kompensiert werden kann. Dämmstoffdübel sind länger als Gipskartondübel, denen sie sonst sehr ähnlich sind. Sie haben manchmal einen tellerförmigen äußeren Abschluss, dürfen aber deswegen nicht mit den Tellerdübeln verwechselt werden, mit denen eine Dämmstoffplatte selbst auf festem Untergrund befestigt wird. Solche nagelartigen Dübel haben einen langen Stiel, der in ein Loch im festen Untergrund eingeschlagen wird und dort durch Klemmen hält und so die Dämmstoffplatte befestigt.
Es gibt zudem Dämmstoffdübel aus Metall: eine Spiralfeder, deren unterste Spitze zum Eindrehen in Styropor angeschliffen ist, und der Dübelkopf hat eine Öse zum Eindrehen der Schraube.
Der Dämmstoffdübel FID kann in dünnen Putzschichten ohne Vorbohren montiert werden. Der FID 50 ist schon für Dämmplatten ab 50mm geeignet. Dadurch, dass er nur in der Dämmung steckt und sie nicht ganz durchdringt, werden Wärmebrücken vermieden. Für dickere Dämmplatten kann der FID 90 benutzt werden, der höhere Lasten tragen kann. Ein Video zu „Befestigung im WDVS“ können Sie unter abrufen
Kippdübel
Zur Befestigung in dünnen Zwischendecken eignen sich Kippdübel, auch Klappdübel oder Federklappdübel genannt. Eine Feder spreizt dabei zwei stabile Klappflügel ab, wenn man den zusammengefalteten Kippdübel durch ein Loch von unten durch die Decke geschoben hat. Mit einem Gewinde lässt sich anschließend der Haken nach oben schrauben, und eine Zwischenscheibe verdeckt dann das relativ große Loch.
Hohlraumdübel
Hohlraumdübel sind aus Metall; wie ein Blinnit verformen sie sich in dem Hohlraum hinter der Platte und spreizen sich auf (siehe nebenstehendes Bild). Bei vielen solcher Dübel wird ein Teil hinter der Platte um das vorstehende Teil (Anker, Haken) gegen die Rückseite gedreht.
Schwerlastdübel
Metallspreizdübel
Diese Dübel bestehen ausschließlich aus Metall. Weil elastisches Material fehlt, beruht ihre Funktion vorwiegend auf Formschluss. Beim Einschrauben werden über kraftverstärkende Konusflächen große Kräfte auf den hinteren Teil der Wandbohrung erzeugt und diese plastisch verformt. Wegen der höheren Materialfestigkeit und der üblichen Verwendung größerer Durchmesser sind Metalldübel in festen Materialien (Beton) tragfähiger und sicherer als Kunststoffdübel. Für Befestigungen an Betondecken sind in Deutschland derzeit nur Spreizdübel aus Metall zugelassen, da bei Kunststoff die Gefahr des ‚Fließens‘ (langsames plastisches Verformen durch Auszugskräfte) besteht. Metalldübel sind auch wegen ihrer besseren Wärmebeständigkeit für bestimmte Anwendungen vorgeschrieben.
Verbundanker
Der Verbundanker wird zusammen mit Zweikomponenten-Reaktionsharz ins Bohrloch eingebracht, in dem er nicht gespreizt wird sondern sich mit dem Wandmaterial stoffschlüssisg verbindet. Der zur Befestigung dienende metallene Gewindestab (Ankerstab oder -stange) wird in der Regel zusammen mit den Harzen, die sich in einer Glasampulle oder einem koaxialen Folienbeutel befinden, montiert. Der Anker trägt oft eine Schneide an der Spitze, damit die Ampulle sicher zerstört wird und die Harze austreten können. Der Anker wird dann gedreht, wodurch die Komponenten des Harzes gemischt und verteilt werden. Neben dem Patronensystem gibt es ein Injektionssystem, bei dem die Harzmischung mit einem Auspressgerät in das Bohrloch injiziert wird. Die Harzmischung füllt den Hohlraum zwischen Bohrloch und Ankerstange, dringt teilweise in die Poren des umgebenden Mauerwerks oder Betons ein und härtet aus. Der Hauptvorteil im Gegensatz zu Spreizdübeln ist, dass keine Radialkräfte im Beton auftreten und damit hohe Spannungen vermieden werden. Verbundanker können nahe am Mauerende eingesetzt werden.
Bestimmte Verbundanker mit einer Spreizreserve können in der gerissenen Zugzone eines Betonbauteils verwendet werden. Solche Anker bestehen aus vielen hintereinander gesetzten Konen die bei Rissen durch (z. B. durch Erdbeben) Kraftkomponenten in Bohrlochwandrichtung haben und die Harzmischung gegen die Wand drücken. In der Praxis rutscht dieser Dübel bei einem Riss etwas nach und stabilisiert sich dann wieder.
Die Verwendung von Verbundankern ist bauaufsichtlich geregelt.
Hinterschnittanker
Neben den Verbundankern gibt es für Beton verschiedene bauaufsichtlich zugelassene Hinterschnittanker. Bei diesen wird ein Formschluss dadurch erreicht, dass durch einen Spezialbohrer das Bohrloch an seinem Grund aufgeweitet wird. Durch eine Keilkonstruktion o. Ä. wird erreicht, dass der Hinterschnittanker dieses aufgeweitete Bohrloch vollständig ausfüllt. Hinterschnittanker werden häufig für die Schwermontage verwendet. Sie tragen weitaus höhere Lasten als Spreizdübel, was teilweise mit dem erwähnten Formschluss zusammenhängt, aber auch die Lasten weiter von der Oberfläche entfernt definiert einzuleiten. Es gibt auch Hinterschnittanker, die in der gerissenen Zugzone eines Betonbauteils verwendet werden dürfen.
Schraubdübel (Betonschraube)
Schraubdübel (besser bekannt als Betonschrauben) sind ein relativ neues Befestigungssystem. Der Dübel wird in ein vorgebohrtes zylindrisches Bohrloch eingeschraubt. Das Spezialgewinde des Dübels schneidet beim Einschrauben ein Innengewinde in den Verankerungsgrund. Die Verankerung erfolgt durch den Formschluss des Spezialgewindes. Ob das Objekt mit Schraubdübeln befestigt werden darf, hängt deshalb vor allem vom Verankerungsgrund ab. Betonschrauben sind je nach Zulassung zur Schwerlastbefestigung im gerissenen oder ungerissenen Beton im Innen- oder Außenbereich (in diesem Fall nur in Edelstahl A4) zugelassen und werden teils im System mit Mörtel verarbeitet. Typische Einsatzgebiete sind Geländer- und Lärmschutzbefestigungen auf Straßen und Brücken oder die Verankerung von Hochregalen im Innenbereich.
Stabdübel
Wie Holzdübel geformt sind Stabdübel stiftförmige Verbindungsmittel aus Metall und nach EN14592 genormt. Sie dienen der Herstellung tragender Verbindungen zwischen Holz und Stahlblech sowie zwischen Holz und Holz.
Stabdübel werden senkrecht zur Scherflächeangeordnet und überwiegend auf Biegungf beansprucht. Sie sind zylindrisch und an den Enden angefast. Qualitätsmerkmal ist die glatte Oberfläche und geringe Dickentoleranz. Ihr Durchmesser ist begrenzt zwischen 6 und 30 mm. Vorzugsweise werden Stabdübel aus Stahl S235JR, S275JR oder S355J2 nach EN 10025 gefertigt. Im Holz werden Bohrlöcher 0,2 mm-0,5 mm kleiner als der Dübeldurchmesser gesetzt, wogegen das Bohrloch im Stahl bis zu einem Millimeter größer ist.
Thermax für Wärmedämmverbundsysteme
Mit dem Thermax bekommen Sie von der Außenleuchte bis zur Markise alles fest – ohne Angst vor Wärmebrücken, über die ein Haus Energie verliert. Durch den Anti-Kälte-Konus, ein thermisches Trennmodul, werden Wärmeverluste minimiert. Thermax 8/10 lassen sich mit dem Universaldübel UX sicher verankern. Thermax 12/16 ermöglichen in Kombination mit dem Injektionsmörtel FIS VS eine sichere Befestigung in Wänden, bei denen es für Kunststoffdübel zu schwer wird und Stahlanker keinen Halt finden. Somit ist die Abstandsmontage u. a. geeignet für Mauerziegel, Hochlochziegel und Porenbeton. Ein Video zu „Befestigung im WDVS“ können Sie unter abrufen.
Der Injektionsmörtel FIS VS ist geeignet zur Befestigung von hohen Lasten wie Markisen, Fensterelementen, Geländern oder Stützenfüßen. Mit einer handelsüblichen Silikonauspresspistole lässt sich FIS VS 150 C beziehungsweise FIS VS 300 T mit geringen Auspresskräften einspritzen. Vorteilhaft ist außerdem, dass er eine verlängerte Verarbeitungszeit bietet und angebrochene Kartuschen wiederverwendbar sind.
Sicherheitsaspekte
Bauaufsichtliche Zulassung
Besonders wenn das Versagen einer Bauteilverbindung zu einer Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder erheblichen wirtschaftlichen Folgen führen kann, sollten grundsätzlich Dübel gemäß Zulassung bemessen und befestigt werden.
Viele der im Handel befindlichen Kunststoffdübel sind bauaufsichtlich nicht zugelassen und dürfen somit nicht für sicherheitsrelevante Befestigungen benutzt werden. Jeder Packung bauaufsichtlich zugelassener Dübel liegt entweder ein Beipackzettel mit der Montageanleitung bei, oder die Anleitung ist auf der Verpackung abgebildet. Die bauaufsichtliche Zulassung ist über den Hersteller zu beziehen und in der Regel auf der Homepage des Herstellers als PDF-Datei abzurufen. Der Zulassung ist Folge zu leisten. Sie regelt alles, von der Bemessung der Verankerung, über die Erstellung des Bohrlochs, bis zum korrekten Einbau der Dübel. Dieses Schriftstück ist rechtlich relevant und muss vom Bauherrn zu den Bauakten genommen werden.
Technische Daten
Bei Dübeln oder Ankern sind die technischen Angaben üblicherweise der bauaufsichtlichen Zulassung, bei nicht bauaufsichtlich zugelassenen Produkten der Gebrauchsanleitung des Herstellers zu entnehmen. Typische Daten sind dabei die effektive Verankerungstiefe, der Mindestachsabstand der Dübel voneinander, der Mindestrandabstand der Dübel, die minimale Bauteildicke und die zulässige Belastung.
Sonstiges
Bei sicherheitsrelevanten Verankerungen im Beton, wo mit Rissen im Verankerungsbereich zu rechnen ist, welche die Tragfähigkeit der Dübel beeinflussen, sollten grundsätzlich risstaugliche Dübel verwendet werden. Ansonsten müsste ein Nachweis erbracht werden, dass der Beton im Einbaubereich während der Nutzungsdauer ungerissen bleibt.
Bei Befestigungen auf Putz zählt die Dicke des Putzes mit zur Dicke des Anbauteils.
Korrosionen (durch Spannungsrisse und an Bauteilverbindungen) sind grundsätzlich zu vermeiden. Zur Vermeidung einer Kontaktkorrosion dürfen zum Beispiel Edelstähle nicht mit verzinkten Schrauben befestigt werden. Während gewöhnliche Stahldübel mit einer galvanischen Verzinkung nur in trockenen Innenräumen verwendet werden dürfen, kommen für Befestigungen im Außenbereich (Feuchträume, Industrieatmosphäre) in der Regel Dübel aus nichtrostendem Stahl (A4) zum Einsatz. Bei besonders aggressiven Umgebungen (chlorhaltige Atmosphäre, Straßentunnels oder bei direktem Meerwasserkontakt) sollten Dübel aus Speziallegierungen verwendet werden.

